Eheringe-Kosten und Preis

Was kosten Eheringe und wie kommt der Preis zustande?

Wenn es bei Eheringen nur um den Preis ginge, wären wir hier bereits am Ende des Artikels: Eheringe aus Silber gibt es online zu Preisen ab sechzig Euro. Zack – fertig!

So einfach ist es für viele Menschen allerdings nicht. Eheringe sind für sie nicht bloß ein vom Edelmetallrohr abgeschnittener, versäuberter Ring. Sie wollen ihre Eheringe ein Leben lang tragen. Das Schmuckstück erinnert sie jeden Tag an den geliebten Partner und an die schönen und herausfordernden Dinge, die sie gemeinsam erleben.

Wem das wichtig ist und wer die Ehe mit dem passenden Ring würdigen will, kauft Eheringe aus Gold. Hochwertig gefertigt kosten sie um eintausend Euro und mehr.

Wem das nicht wichtig ist, kann bei Eheringen mit schmaler Ringschiene an die Grenze von fünf-, sechshundert Euro gehen. Auch in diesem Segment findet man Modelle, die hochwertig und haltbar sind.

Preise für Eheringe aus Gold

Eheringe aus 8-Karat-Gold (333/-) gibt es schon ab 300 Euro. Aber sie enthalten nur 33 % echtes Gold. 14-Karat-Goldringe kosten wenigstens fünfhundert Euro. Sie bestehen aber zu 58,5 % aus echtem Gold. Die Goldlegierung mit dem höchsten Feingoldanteil, die noch robust und langlebig ist, ist 18-Karat-Gold. Es besteht zu 75 % aus echtem Gold und kostet ab etwa 600 Euro.

Preise für Eheringe aus Weißgold und Gelbgold verschieden

Typischerweise kosten hochwertige Trauringe aus Gold zwischen 500 und 2.000 Euro.

Weißgold-Eheringe kosten etwas mehr als die aus Gelb- oder Roségold. Das hat damit zu tun, dass teurere Metalle wie Palladium für die Legierung benötigt werden. Palladium ist ein Nebenprodukt, das beim Abbau von Platin anfällt. Man nutzt es, um Gelbgold zu entfärben.

Ein wenig teurer: Weißgold-Eheringe

Ist 585er- oder 750er-Gold für Eheringe besser?

Wer einen hohen Goldanteil bevorzugt und das weichere Material, findet bei Schmuck aus Gold 750/- (mit 75 % Feingoldanteil) die optimale Legierung.

Wer seinen Schmuck im Alltag stärker belastet, sollte eher Legierungen mit 58,5 % Feingoldanteil: Gold 585/- wählen. Durch den höheren Anteil beigemischter Metalle wird der Schmuck härter und damit unempfindlicher gegen mechanische Beanspruchung.

Für Eheringe reichen ein paar Gramm Gold

Von drei Dingen hängt ab, wie viel reines Gold man für Eheringe braucht. Der Dicke des Rings, der Ringgröße – also dem Umfang – und davon, wie viel echtes Gold der Ring enthält (Feingoldanteil).

Nehmen wir einen durchschnittlich hohen Ehering für Frauen mit 3 mm Breite in der Ringgröße 54 an. Dieser wiegt etwas über drei Gramm bei einer 14 Karat-Gelbgold-Legierung. Und schon fast vier Gramm in 18 Karat mit 75 % Feingold.

Ein 5 mm breiter Ehering für Männer mit mittleren Herrenringmaßen hingegen wiegt schon 5,5 Gramm in 14 Karat Gelbgold. Und in 18 Karat Gelbgold sind es rund sieben Gramm.

Schlichte Eheringe aus Gelbgold

Gold als Symbol für Beständigkeit

Die Liebe zwischen den Eheleuten und deren Ehe soll für immer sein. Das versprechen sie sich am Altar und es wird symbolisiert durch die endlose Kreisform der Ringe. Auch Gold gilt als Symbol für Ewigkeit. Es ist beständig und verliert auch nach jahrelangem Tragen weder seinen Glanz noch seinen Wert.

Es gibt heute zwar viel mehr Auswahl an neuen Ehering-Materialien als früher. Aber die meisten Paare (fast neunzig Prozent) wählen immer noch goldene Eheringe.

Preise für Eheringe aus Palladium

Filigrane Eheringe aus Palladium – dem günstigeren 500er Palladium – kann man schon für sechshundert Euro kaufen. Vergleichbare Modelle aus dem deutlich reineren 950er Palladium gibt es ab eintausend Euro aufwärts.

Palladium 950/- besteht zu mindestens 95 % aus Palladium. Es handelt sich dabei um eine sehr reine Legierung, die nur 5 % Zuschlagmetalle enthält. Damit ist sie fast doppelt so rein, wie Palladium 500/-, welches nur zu 50 % aus Palladium besteht. Das zugesetzte Metall ist in den meisten Fällen Silber, selten mischt die Gießerei auch geringe Mengen Kupfer bei.

Preise für Eheringe aus Platin und Titan

Wer möchte, kann ein Paar 600er-Platin-Eheringe für ungefähr fünfhundert Euro kaufen. Wählt man das hochwertigere Platin 950/-, musst man schon achthundert Euro oder mehr ausgeben.

Platin-Eheringe sind deutlich teurer als vergleichbare Ringe aus Titan. Ein Paar Eheringe aus Titan sind im Angebot schon für knapp über hundert Euro zu haben. Selbst, wer die günstigere Platin-600-Legierung wählt, bezahlt für das Ringpaar mindestens das Fünffache.

Budget für Ehering ermitteln

Das Budget für die Eheringe sollte man nicht allein vom heutigen Einkommen aus betrachten. Die Ehe hält zwar nicht länger, wenn man teurere Ringe kauft. Wer sich seine Traumeheringe leistet, freut sich ein Eheleben lang über sie – und das hat auch einen Wert.

Kunden, die die zeitlich emotionalen Faktoren mit berücksichtigen, wählen hochwertige Eheringe zwischen tausend und zweitausend Euro das Paar kosten. Wer hochwertig kauft, nimmt meist 18 Karat Gelbgold (750/-) oder Roségold.

Eheringe aus Roségold ohne Stein

Die Dame trägt einen schlichten, Ehering aus der oberen Preislage dabei gerne zusammen mit dem Diamant-Verlobungsring.

Sind prachtvolle Eheringe nicht so wichtig? Dann kann man bis an die untere Preisgrenze von fünfhundert Euro gehen.

Wer selbst gerne schönen Schmuck trägt, hört das vielleicht nicht gerne, aber es ist erlaubt ohne Eheringe zu heiraten.

Sind Eheringe im Herbst günstiger?

Ja, das stimmt. Das Ehering-Jahr in Preisen ausgedrückt läuft immer nach dem gleichen Schema ab:
Nach dem Weihnachtsgeschäft und einem ruhigen Jahresstart im Januar steigen ab Ende Februar die Preise wieder. Kurzfristiger orientierte Eheringkäufer bezahlen von Juni bis Juli die im Jahresdurchschnitt höchsten Preise.

Das Ende der Hochzeitssaison im Herbst läutet auch das Ende hoher Preise bei einigen Juwelieren ein. Bis etwa acht Wochen vor Weihnachten gibt es die besten Preise.

Es besteht allerdings kein Grund zur Hektik. Preise für Eheringe ändern sich im Laufe des Jahres nicht wirklich stark. Wir sehen Schwankungen von maximal fünfzehn Prozent.
Hersteller und Verkäufer beobachten eher, wie sich die Preise für Edelmetalle (vor allem beim Gold) entwickeln. Steigt der Goldpreis, steigen mittelfristig auch die Preise für Eheringe. Und zwar häufig schon bevor das teurere Edelmetall verarbeitet wurde und als Ehering beim Händler liegt.

Eheringpreise beim Goldschmied im Vergleich

Ganz gleich, ob Sie sie beim Juwelier oder online kaufen, die Preise für Eheringe sind in etwa vergleichbar. Viele Schritte bei der Schmuckherstellung werden auch heutzutage noch von Hand gemacht. Es gibt derzeit keinen Weg, um Schmuck automatisiert und damit günstiger herzustellen.

Wenn die Verlobten ihre Eheringe selbst erstellen wollen, muss der Goldschmied ihnen zeigen, wie das geht. Das dauert länger, als die Ringe einfach zu fertigen. Der Goldschmied braucht also Zeit dafür. Diese Zeit müssen die Verlobten dem Experten zusätzlich zu den Kosten für die Ringe bezahlen.